Kunst von Evelyne Brader-Frank für Kreisschule Mutschellen
- Florian Stähli

- vor 1 Tag
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Die auf dem Mutschellen wohnhafte Künstlerin Evelyne Brader-Frank stellt der Kreisschule Mutschellen (KSM) ihre Skulptur Metamorphosis als Leihgabe zur Verfügung. Die Skulptur erinnert daran, dass Lernen Bewegung schafft und innere Wandlungen anstösst. Jugendliche stehen an einem Übergang. Sie wachsen, probieren sich aus, zweifeln, gewinnen an Klarheit und suchen ihren Platz. Dieser Weg ist selten gerade. Er braucht Zeit, Vertrauen und Menschen, die verlässlich begleiten. So entsteht Raum für Entwicklung, Zuversicht und neue Perspektiven. Diese Haltung prägt die Arbeit der Kreisschule Mutschellen und richtet den Blick bewusst nach vorne.
Evelyne Brader-Frank (*1970) ist eine schweizerisch kanadische Bildhauerin. Sie ist bekannt für reduzierte und zugleich bewegte Skulpturen aus Speckstein, Marmor, Bronze oder Metall. Im Zentrum steht der menschliche Körper, dessen Energie und Ausdruckskraft sie klar und poetisch sichtbar macht.
Sie wuchs in einer künstlerischen Familie auf und fand 1990 zur Bildhauerei. 1994 zog sie nach Kanada und entwickelte dort ihren Stil weiter. Heute lebt und arbeitet sie in Widen. Ihre Werke werden international ausgestellt und von mehreren Galerien auf fünf Kontinenten vertreten.
Die Edelstahlskulptur Metamorphosis zeigt eine durchbrochene Figur mit erhobenen Armen. Ein feiner Bogen mit Schmetterlingen verleiht ihr eine hoffnungsvolle Ausstrahlung. Die Skulptur erinnert daran, dass Lernen Wandel ermöglicht und dass jeder junge Mensch sein Potenzial entfalten kann. Damit passt sie ideal zur pädagogischen Haltung der KSM.
Evelyne Brader-Frank hat eine enge Beziehung zur KSM, da ihre beiden Söhne hier zur Schule gingen. Aus dieser Verbundenheit heraus öffnet sie auch ihr Atelier, resp. ihre Galerie für Unterrichtsbesuche während den BG-Lektionen. Dort sind neben ihren eigenen Skulpturen Werke weiterer Kunstschaffender zu sehen, darunter aktuell eindrucksvolle Bilder einer kanadischen Künstlerin.
Für die Schülerinnen und Schüler entsteht eine besondere Möglichkeit. Sie begegnen einer international tätigen Künstlerin, können Fragen stellen und erhalten unmittelbare Einblicke in kreatives Arbeiten. Diese Erfahrung stärkt ihre kulturelle Bildung.






















